Archiv | Januar, 2011

Wenn wem fad (langweilig) ist, dann…..

26 Jan

klick diese Animationen an, einfach ein Hammer! Den „Macher“ kenne ich von Facebook, er ist ein Wiener. Gute Unterhaltung! (das ist keine kommerzielle Seite!)

http://www.pbase.com/erichmangl/animated_gifs

Vorher will ich aber noch ein ganz privates und sehr  intimes Video von mir ein- oder vorstellen:

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Ihr wollt nach Spanien auswandern? Hereinspaziert…

26 Jan

ins Pleite-Paradies! Ihr wollt hier ein kleines Vermögen verdienen? Dann kommt aber mit einem großen! Der Arbeitsmarkt wartet förmlich auf tüchtige, deutsche Arbeiter und Unternehmer! Es gibt noch immer zu wenig Nagel-Designerinnen, Putzfrauen, Klempner, Wirte und besonders Pool- und Gartenpfleger!  Die Leute schreien förmlich nach einem Imbiss-Stand mit Curry-Wurst, wollen deutsches Bier in geselliger Runde trinken. Hier herrscht auch ein echter Mangel an esoterisch veranlagten Personen, Wunderheilern und Heilpraktikern!

Was ich vorher beschrieben habe, wäre Musik in manchen Ohren. Aber hier dreht sich das spanische Karussell in eine andere Richtung! Hier wird im sozialen Bereich gespart und viele Spanier verlieren ihre Häuser, den Job, und die Hoffnung! Wenn ich mir manches mal die Fragen von Neo-Auswanderern im Spanien-Forum oder Rentner-Forum, (um nur zwei zu nennen), durchlese, denke ich an die Dummen, die noch immer „erraten“ wo das Bällchen unter dem Hütchen liegt und trotzdem verlieren. Sie haben es doch gaaaanz deutlich gesehen!

Erkundet euch lieber bei Menschen, die das Land wieder enttäuscht, und oft ohne finanzielle Mittel,  verlassen (müssen). Viele von Landsleuten über den Tisch gezogen. Hier gibt es keine Rechtsschutzversicherung und wenig Hilfe von Seiten der Behörden. („wenig“ wäre schon ein Erfolg) Holt keinen Rat bei denen, die damit Geld verdienen um zu „beraten“ und zu „helfen“….

Wie sagt doch der abgeleierte Spruch, den eigentlich jeder deutsch Sprechende hier kennt: „Hütet euch vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind“.


Erinnerungen: Da lebt(e) ein Maler an der Küste….

25 Jan

Meine Frau und ich lernten Willi und seine Gattin in einem Kaffeehaus (kein so richtiges, also eher eine Mischung zwischen Restaurant der dritten, und Beisel der vierten Kategorie) kennen. Also einer der zahlreichen „Saufstätten“ Denias, mit dem Touch einer Imbissstube und dem Flair der kleinen Fischerdorf- Welt….

Aber es stand ein Klosett zur Verfügung, wo sich wenigstens Fäkalbakterien wohl fühlten. Also, das Lokal ist (noch immer!) eine echte, mediterrane „Melange“von Eindrücken…..

Nachdem meine Frau und ich  ja schon sehr viele „Millionäre “ (obwohl es keine ital. Lire mehr gab) und andere Angeber hier kennen gelernt haben, kamen wir mit dem Künstler und seiner „Muse“ ins Gespräch. Vielleicht war er, als Künstler, eine Ausnahme….

Nach ein paar „Gläser“ (Bin mir heute nicht mehr sicher: Vielleicht Wein? Bier glaube ich nicht? Oder beides…?) luden wir die beiden zum essen bei uns zu Hause ein.

Sie kamen, assen und tranken. Wie es auch sein soll. Ich hatte ein sehr gutes Menü zubereitet, gepflegten spanischen Rotwein dekantiert und natürlich meine Hausbar in der Güteklasse eines Sternenhimmels angesiedelt…….

Wir assen, tranken, rauchten und plauderten. Dabei erzählte mir die Frau des Künstlers, dass sie auch immer Leute zu sich einladen. Natürlich zahlten die Gäste pro Person 20 Euro „Unkostenbeitrag“……

Der Abend mit dem durstigen und hungrigen Maler und seiner arroganten und nicht besonders lustigen Frau endete mit einer Verabschiedung (Wir hatten fast schon überlegt ein Gemälde zu kaufen, aber das Preisniveau wäre eher in einem Studio am Montmartre angebracht gewesen. Samt Pinsel, Staffel und Mütze des Künstlers) Der „Meister“ gab mir gnädig ein Album seiner Bilder, das ich später auf einer (ehemaligen) Homepage.veröffentlichte. (Es kostete nur Zeit, kein Geld)

Nach einigen Monaten, ich dachte er würde sich für meine Mühe wenigstens bedanken, entfernte ich die Galerie. Unterm Strich: So nette Leute kann man tagtäglich hier kennen lernen……..

Das Essen (bis auf den Mozzarella alles Vegan) oben bereitete ich in einer Ferienwohnung in Berlin zu….

(schäme mich für den Teller 🙂

„Hast du einen Valencianer als Freund, dann…

23 Jan

..hast du einen falschen Euro im Sack“. Ich mag zwar für manche Personen (wie dem „Multi-Talent“) ein „Grandler“ sein, aber der zitierte Spruch stammt nicht von mir. Den vernahm ich letztes Samstag von einem sehr alten, aber sehr rüstigen Rotweintrinker und Camel-(nicht Cannabis!) in der „Frischluft-Raucher-Lounge“ des deutschen Lokals „Bremer`s“ in Denia. Der Herr,  aus dem Norden Spaniens, ist 82 Jahre alt und spricht, neben italienisch, auch ganz gut deutsch. Ich lege dem Spruch zwar wenig Bedeutung bei, denn es gibt immer wieder Animositäten zwischen Menschen, Städten und Bundesländern, nicht nur in Spanien. Sogar bei Tieren wurde diese „Phänomen“ schon beobachtet…

Meine Einstellung zum Gros der ehemaligen Fischer, Netzflicker und Bauern hier habe ich ja schon genug erwähnt. Eine Region, wo Kinder in der Schule statt Fremdsprachen  Valenciano lernen, denn damit kommt man in der (Schein-) Welt weiter…

Was gibt es sonst im Kaff? Leider hat das „Bremer`s“ nun auch nur Freitag und Samstag geöffnet,  die „se alquila“ und „se vende“ Schilder an Lokalen und Immobilien werden nicht weniger, die Preise steigen, und das Wetter, „el tiempo“, passt sich seinen Gästen an: Eine Mischung aus englischen, französischen und deutschen Temperaturen, mit einem Schuss spanisch..

Noch ein Wort zum „Multi-Talent“: Man schreibt nicht „Grandler“ sondern (hier ein bisserl bayrisch-wienerisch): „Grantler“ oder, etwas schlimmer:  „Grantscherm“!

 

 

 

Burkaverbot in katalanischer Stadt aufgehoben…

18 Jan

Die spanische Justiz hat das von der katalanischen Stadt Lleida seit Dezember praktizierte Burkaverbot bis auf weiteres aufgehoben. Wie eine Sprecherin des obersten Gerichts in der katalanischen Hauptstadt Barcelona heute mitteilte, gilt die Aufhebung des Verbots in der Stadt, die im Spanischen Lerida genannt wird, „bis zu einem endgültigen Justizurteil“. Das im Sommer 2010 von der Stadtverwaltung beschlossene Verbot der Vollverschleierung muslimischer Frauen galt für 130 öffentliche Orte in der 120.000-Einwohner-Stadt, darunter Gemeindesäle und Schwimmbäder. Die islamische Vereinigung Watani für Freiheit und Gerechtigkeit hatte vor dem Gericht in Barcelona gegen das Verbot geklagt, weil es gegen die Menschenrechte verstoße. Dagegen hatte der Stadtrat das erste derartige Verbot in Spanien damit begründet, dass es dem „Respekt vor der Würde der Frauen und den Werten der Gleichheit und Toleranz“ diene.

Was soll man in Al Andalus auch erwarten?

Quelle: ORF.at

Warnung: Paprika bei LIDL gekauft?

16 Jan

Spanische Paprikas: Giftig?

Dieser Seite erreichte folgende mail vom Stamm-Leser „MOREFLASH“:

„Spanischer Paprika Mix“ Bitte nicht essen! Lidl ruft Paprika zurück Im spanischen Paprika werden unzulässig hohe Rückstände von Ethephon gefunden. Vertrieben hat es die Supermarktkette Lidl. Wer das Produkt noch zu Hause habe, soll es keinesfalls essen und in einer der Lidl-Filialen zurückgeben, rät der Discounter.

screen & ganze Story: n-tv.de

Ich lehne diese Erbschaft entschieden ab:

14 Jan

Die geerbte Sünde, also die Erbsünde. Mehr über diese Erfindung der Kirche auf:

http://radio-schwachsinn.blogspot.com/2011/01/die-erbsunde-und-die-frage-wer-hats.html

Spanien und Italien beschaffen sich frisches Geld am Markt..

13 Jan

Frisch und vom Markt?  Da lauf ich auch schnell hin…..

„Wow“, das Multi-Talent an der Küste…

9 Jan

zeigt die Krallen! Ein Freund sendete mir den Ausschnitt aus ihrem „Schmalz-Blog“ (früher nannte man das „Schmalz-Topf“) in dem sie täglich die „Herrlichkeiten“ von Denia beschreibt. Natürlich lernte die „Glücksfee“ hier auch nur „wunderbare“ und „nette“ Leute kennen.
In Wien gibt es einen anderen Ausdruck dafür, für so ein Verhalten, das an „kriechen“ erinnert…
Sie meinte unter anderen, (ein versuchter Aufwärtshaken an mein abgedecktes Kinn 🙂 „Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich verdienen“…..
Da ich keine Frau bin, beneide ich nicht ihr Aussehen. Wo könnte dann sonst der Neid in mir stecken? Dass ich keine Nägel lackieren kann? Dafür male ich auch, gehe aber damit nicht damit in die Öffentlichkeit. Meine Bilder sind zu Hause gut aufgehoben. Also weswegen könnte ich Neid verspüren? Was hat Sie was ich nicht habe?
Dass sie um 6 Euro in der Stunde arbeiten muss? screen: >>>Aber im Moment brauche ich das Geld vom …., doch ich werde mich nicht ausnutzen lassen. Für weniger als 6 Euro kann ich überall arbeiten.<<<
Dass sie vielleicht in der „Kasperl- Sendung“ wie „Good bye Deutschland“ auftreten darf und einige Euros extra dazu verdient? Dafür aber Tag und Nacht von Kameras beobachtet wird?
Oder meint sie, weil die seriöse, überall in der Welt gelesene und geschätzte „Costa Blanca Zeitung“ über sie berichtete?
Da hat sie mich aber echt erwischt! Das kränkt mich ehrlich. Dieses Blatt berichtet doch auch wöchentlich über Heilpraktiker, manche (für mich persönlich alle) mit dubiosen Praktiken. So sehen es aber auch seriöse Ärzte. Meine Frau war eine davon!
Im Gegenteil: ich wünsche ihr Glück, auch einen Lotto-Sechser oder einen Auftritt bei „Super-Talent“! Aber sie soll mit ihrem Blog über die Kukident-Küste (steht so im Rentner-Forum 😉 auf dem bitteren Boden der Realität bleiben und die Menschen hier wie auch die Gegend nicht schönschreiben und als gaaaanz super bezeichnen, oder „schleimen“…
Noch etwas: Natürlich ist sie keine „Tussi“! Das sagt man doch nur zu jungen Mädchen…
meint einer, der den echten Neid anderer schon satt hat!

Arschlöcher an der Costa Blanca? Viele davon in Denia?

7 Jan

Über 10 Jahre halte ich es in diesem Kaff bereits aus. Wir kamen ganz einfach hier her um das Leben zu genießen, nicht um zu arbeiten. Fazit: Nach sieben Jahren nahm sich meine Frau Andrea, eine Fachärztin, das Leben. Prolos, Mob, Betrüger, Versager, Ignoranten, gepflegte Arschlöcher und vor allem schleimigen Neider, die Mobbing betrieben, waren dir treibende „Kraft“…
So begann ich diesen Blog, schrieb weiter, veröffentlichte ihn und am nächsten Morgen quälte mich mein schlechtes Gewissen. Es zwang mich nun zu einer novellierten Form des „Berichtes“:
In Denia gibt es einfach keine Arschlöcher, keine Betrüger und keine Loser. In diese Stadt kommen, neben studierten Maklern, speziellen Bockwurst-Verkostern und natürlich hochqualifizierten Putzfrauen auch Edel-Maurer, liebevolle Palmen- und Gartenpfleger, diplomierte Poolreiniger und ausgebildete Spezial-Hilfsarbeiter. Sie bereichern die einheimische VIP-Szene und sprechen oft im geliebten Chemnitzer oder Leipziger Hoch-Deutsch. Viele warfen das Hartz IV Projekt über Bord und begannen hier ein neues Leben. (Berichte darüber u.a. bei RTL in „Goodby Deutschland“)
Die besten deutschen Ärzte und Wissenschafter verzichten auf eine Bilderbuch-Karriere oder Professur in ihrer Heimat, um den zugereisten Menschen mit Zusatzversicherungen, in den ehemaligen Fischerdörfern entlang der Costa Blanca, zu helfen. Das alles hat Nachwehen: Die Luxus Feinkostläden wie der „Käfer“ in München oder der „Julius Meinl am Graben“, kulinarisches Gesamtkunstwerk und Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer, klagen schon über den Schwund der finanzkräftigen Genießer, die an die Costa-Blanca, speziell nach Denia, auswandern.
Hier kauft die Frau (oder Mann) von Welt bei „LIDL“, ALDI“ oder „Mercadona“ die einheimischen Spezialitäten wie „Kraken-Paulis“ Geschwister, ein.
Hier geht die Post ab, liebe Leute. Zwar keine Disco, kein Promenade, dafür die „Prachtstrasse“ und Shopping-Meile Marquése de Campo mit ihren „luxuriösen“ Läden und Lokalen. Hier flanieren die Reichen und Schönen im teuren Outfit von „H & M“ oder China-Outfit vom wöchentlichen Montagsmarkt. Wie das abgebildete Bavaria: Treffpunkt deutscher Biertrink-Kultur-Berreicherer! Dort erwarten Sie auch des öfteren ganz, ganz nette Leute, die wissen schon, wie „Ihnen geholfen wird“….
Also buchen Sie bei Ryanair einen Stehplatz (noch ein bisserle Geduld, der Stehplatz wird nicht lange auf sich warten lassen) und ab in ein neues Leben: Nach Denia….
Dort erwarten Sie immer freundliche Spanier und vor allem: Nette, hilfsbereite Landsleute, die immer einen Rat oder Tip parat haben!
Wenn alles schief läuft: Der freundliche deutsche Bettler vor einem der Supermärkte wird Sie schon mit Tipp`s versorgen…