Tag Archives: Blog

Hinweis!

3 Aug

Freut mich dass diese Seite noch immer relativ rege besucht wird und sage einfach „Danke“! Würde mich freuen, wenn die BesucherInnen  weiter auf den Haupt-Blog dieses Internet-Journals zugreifen würden:

http://radio-schwachsinn.blogspot.co.at

Wer auf genannten Blog Themen zu Spanien (oder anderes) sucht, bitte in das Feld „SUCHEN“ den gewünschten Begriff eingeben!

 

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Humphrey Bogart an der Küste? in Denia?

28 Mrz

ich las heute in einem Blog folgenden, fast Drehbuchreifen Dialog:

>>>>Heute Mittag sah ich ihn lächelnd an >> Wir sind ein Team geworden, was? << >> Ja, Baby, das sind wir<< Ein verdammt gutes Gefühl zu wissen, dass…<<<<bla, bla, bla…

Das erinnerte mich sofort an eine berühmte Sequenz im Film „Casablanca“ mit Humphrey Bogart, alias Rick Blaine, mit dem tief ins Gesicht gezogenen Hut, dem obligatorischen Trenchcoat mit aufgestellten Kragen. Rick, der sich lässig eine Zigarette anzündet und in diesem Fall nicht den berühmten Satz:„schau mir in die Augen, Kleines“ zu Ingrid Bergman als Ilsa Lund-László sagt, sondern eben den erwähnten…

Aber es gibt auch eine Supermarkt-Kette in Österreich, (MERKUR) die mit diesem Slogan und dem Schatten (Trenchcoat, Hut) für seine Produkte warb: „Es ist verdammt hart, der Beste zu sein…“

Übrigens, nur so: „Abermals krähte der Hahn“ Ein verdammt gutes Buch von Karl Heinz Deschner über das Christentum  🙂 das mich nach der vorletzten Seite zum Atheisten/Agnostiker formte…

Auch so nebenbei: So richtig in die Dramaturgie des imaginären „Drehbuchs“  des „nicht ganz geistigen Eigentums“ hätte noch eine romantische  Szene gepasst: Wenn Rick in seinem, von Zigarettenrauch verqualmten Lokal  „Rick’s Café Americain“ zur Gitarre gegriffen hätte, und „Verdammt ich lieb Dich“ gesungen hätte…

Das „verraucht“ lassen wir aber lieber wegen dem herrschenden verdammten Rauchverbot weg, und ersetzen es vielleicht durch „verrucht“…? Ich tauschte heute den Mathias Reim gegen Sha aus, um in keinen falschen „Verdacht“ zu geraten 😉 Hauptsache „verdammt“ kommt vor…

Wo lebt sie denn, diese Kikeriki?

19 Mrz

Der Mars ist doch noch nicht besiedelt? Oder hat sie sich vielleicht gar am Kopferl verletzt? Nun hat sie auf ihren „Blog“ gar eine Warnung in grelles Rot auf schwarzen Hintergrund, angebracht:

„Der Blog oder Auszüge daraus sind geistiges Eigentum und ohne schriftliche Genehmigung von mir ist es nicht erlaubt, Textzeilen daraus zu kopieren oder zu verlinken.“

Sehr schlau, denkt Kikeriki, und lacht vielleicht sogar triumphierend, typisch auf Hühnerart. Natürlich ist diese „Warnung“ auch eine Reaktion auf den Kommentar, wo über mich ganz schön losgezogen wurde, und den ich einfach konterte. Was mich persönlich als Verleger, Journalist und Autor  (echte Bücher, echte Magazine u.s.w.) interessieren, sind Meinungen von Kritikern in Berlin, Hamburg oder Wien, aber nicht an der Kukident-Küste …

Von den Büchern, in denen ich von Kollegen erwähnt und zitiert werde, ganz zu schweigen.

Soll sie doch dieses „geistige Eigentum“ (so bezeichnet sie tatsächlich die langweilige und uniformative Soap im Tagebuch-Format) ganz für sich behalten, oder den Zugriff von Nörglern, „Kopierern“ oder Kritiker durch technische Maßnahmen unterdrücken. (Kritik wird von ihr prinzipiell nicht veröffentlicht. Ob sie wohl im Osten aufgewachsen ist?)

Die Nutzer, also „Fans“ müssten dann eine Art Vertrag über die Nutzung bei den AGB unterschreiben. Dann können nur mehr Befugte, also die „Fangruppe Kikii“ alle Neuigkeiten der Karriere ihres Idols  als Kellnerin verfolgen. Aber wenn man sich schon, frei zugänglich ins öffentliche Licht stellt, werden auch Schatten sichtbar. Wie die Falten einer ungeschminkten, reiferen Frau….

Ich persönlich sehe bei ihren Texten weder einen „Geist“ (nicht einmal einen versteckten Kobold) und auch kein „Eigentum“, das gar zu „schützen“ wäre. (My Text is my Castle) Eigentlich wollte ich meine letzten Meinungen als Kommentar auf ihrer Seite veröffentlichen, aber sie löscht sie. (Sie will ja keine Werbung für die „Bösen“ machen) Deshalb sind sie auf diesen kleinen Neben-Blog erwähnt. (Auf meinen Hauptblog schafft sie es nie)

Ich kenne übrigens ein Amt, das sich solcher Klagen und Beschwerden annimmt: Das Salzamt….

und nun liebe Kikeriki, ganz auf Wienerisch: „Hupf in Gatsch und schlog a Wölln“! (Quelle: Georg Danzer)

Da gibt es, rein zufällig, ein Lied von ihm:

Kikeriki: Abermals krähte Sie, obwohl Sie kein Hahn ist…

18 Mrz

Heute machte mich ein Freund aufmerksam, dass sie mich wieder einmal in ihrem Blog als „alten, verbitterten Österreicher“ bezeichnet hat.  Ein „dummer Mensch“, der sich „über seine Verstorbene Frau identifiziert“.(nicht „über seine… wenn schon, dann „mit seiner….“, liebe Frau Nagel-Kleberin)

Dann folgt die obligate „kriminellen-Keule“ (schmerzt nicht, ich stehe zu meiner Vergangenheit, die ich nun vermarkte und bin heute übrigens unbescholten) Weiters bin ich, laut scharfer Beobachterin, auch ein „Wichtigtuer“ (Screen)

Meine Frau ist  leider schon vier Jahre tot und auch wenn ich täglich an sie denke, bin ich nicht „verbittert“. Denn seit über drei Jahren habe ich eine liebe Lebensgefährtin, die 35 Jahre jünger ist und gerade ihren Magister an der Uni Heidelberg abschließt. Zu meiner Dummheit: Eine Fachärztin hielt es immerhin 12 Jahre mit mir aus, und nun, seit über drei Jahre, eine Politik-Wissenschaftlerin.

Lauter „dumme“ Frauen, oder, liebe Kikeriki?  Aber leider hat nicht jeder so eine fundierte Aus- und Einbildung wie Du!

Du schreibst des öfteren (ich lese ja hie und da deinen Blog, den ich auch zur Belustigung meiner Leser verlinkte) dass Du oft mit deinem Freund, Chef und Zimmer-Vermieter streitest und dass er Dir zu wenig zahlt! (Ich las auch etwas von „ausnützen“) Wenn wirklich alle Stricke reissen, ich helfe dir gerne und beschäftige dich zu einem ordentlichen Stundenlohn als Putzfrau. Als älterer Mann tu`ich mir auch schon schwer beim schneiden der Zehennägel. Das wirst du als Fachfrau doch auch können, oder?

Ich las auch, dass Du gerne mal neue Schuhe, nicht nur beim Chinesen, kaufen willst. Von den ca. 200 paar Schuhe, die meine Frau hatte, habe ich auch noch einige (ungetragene) aufbewahrt, die anderen habe ich einem Tierheim in Alfas del Pi, das auch einen Laden betreibt, gespendet. Auch ein paar Versace Kleider, Louis Vuitton Taschen und andere Mode-Labels, von dem Frauen träumen (Meine Lebensgefährtin nicht), vergammeln in einem Kasten. Leider habe ich vor kurzem in Wien zwei sündteure Pelzmäntel fast hergeschenkt…meine Freundin ist Veganerin und trägt keine toten Tiere.

Das ist natürlich nur Wichtigtuerei und Aufschneiderei von einem alten Grandler!

Du arbeitest halt dort, wo andere wie ich, Urlaub machen und netten Personal (wie Dir) Trinkgeld geben. Ich mache aber auch immer wieder Urlaub vom Urlaubsort: Eigentlich fast alle Monate…

Und sage dem Poster „Martin“ (screen), also Dir : ich schreibe nicht jeden Tag über Dich! Heute war es eine Art „Entgegnung“.

Gute Nacht oder einen schönen Tag Kikii, und wie gesagt: Ein Staubsauger der Marke Nilfisk und ein Beserl samt Schauferl warten geduldig auf Dich, wenn Du finanzielle Probleme hast. Liebe Grüße übrigens auch von Ruth, meiner Lebensgefährtin…

Kikiriki, pardon, Kikii

„Wow“, das Multi-Talent an der Küste…

9 Jan

zeigt die Krallen! Ein Freund sendete mir den Ausschnitt aus ihrem „Schmalz-Blog“ (früher nannte man das „Schmalz-Topf“) in dem sie täglich die „Herrlichkeiten“ von Denia beschreibt. Natürlich lernte die „Glücksfee“ hier auch nur „wunderbare“ und „nette“ Leute kennen.
In Wien gibt es einen anderen Ausdruck dafür, für so ein Verhalten, das an „kriechen“ erinnert…
Sie meinte unter anderen, (ein versuchter Aufwärtshaken an mein abgedecktes Kinn 🙂 „Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich verdienen“…..
Da ich keine Frau bin, beneide ich nicht ihr Aussehen. Wo könnte dann sonst der Neid in mir stecken? Dass ich keine Nägel lackieren kann? Dafür male ich auch, gehe aber damit nicht damit in die Öffentlichkeit. Meine Bilder sind zu Hause gut aufgehoben. Also weswegen könnte ich Neid verspüren? Was hat Sie was ich nicht habe?
Dass sie um 6 Euro in der Stunde arbeiten muss? screen: >>>Aber im Moment brauche ich das Geld vom …., doch ich werde mich nicht ausnutzen lassen. Für weniger als 6 Euro kann ich überall arbeiten.<<<
Dass sie vielleicht in der „Kasperl- Sendung“ wie „Good bye Deutschland“ auftreten darf und einige Euros extra dazu verdient? Dafür aber Tag und Nacht von Kameras beobachtet wird?
Oder meint sie, weil die seriöse, überall in der Welt gelesene und geschätzte „Costa Blanca Zeitung“ über sie berichtete?
Da hat sie mich aber echt erwischt! Das kränkt mich ehrlich. Dieses Blatt berichtet doch auch wöchentlich über Heilpraktiker, manche (für mich persönlich alle) mit dubiosen Praktiken. So sehen es aber auch seriöse Ärzte. Meine Frau war eine davon!
Im Gegenteil: ich wünsche ihr Glück, auch einen Lotto-Sechser oder einen Auftritt bei „Super-Talent“! Aber sie soll mit ihrem Blog über die Kukident-Küste (steht so im Rentner-Forum 😉 auf dem bitteren Boden der Realität bleiben und die Menschen hier wie auch die Gegend nicht schönschreiben und als gaaaanz super bezeichnen, oder „schleimen“…
Noch etwas: Natürlich ist sie keine „Tussi“! Das sagt man doch nur zu jungen Mädchen…
meint einer, der den echten Neid anderer schon satt hat!

Neues vom Multi-Talent in Denia!

29 Okt

Aus Langeweile und anstatt in der Nase zu bohren, las ich wieder einmal einige Zeilen aus dem „Blog-Tagebuch“ der 900ten Nagel-Designerin, die Denia dieses Jahr inoffiziell begrüßen durfte.
Sie floh förmlich vor dem Mega-Erfolg, den sie als Malerin, Autorin, Mode-Designerin, Sängerin und cetera, in Deutschland feierte. Dieser Andrang der Medien (sogar ein Bezirksblatt berichtete über dieses Multi-Talent!) war zu viel für die zierliche Dame.
Nun will sie das Nest Denia kulturell aufmischen! Es zog sie nicht, wie viele andere Künstler, nach Mailand, Paris, Nizza oder Barcelona. Nein, dieses Kaff in der Valencianischen Provinz hat sie sich ausgesucht! Kehre, wem kehren gebührt!
Das freut natürlich besonders die Einheimischen hier, deren Kulturverständnis bei der Paella beginnt und beim Stierkampf endet. Wie die Englischkenntnisse der „Eingeborenen“, die bei Yes, No, und eventuell Good by, an sprachlichen Barrieren scheitern…
Dann der von ihr betriebene Blog. Immer wieder trifft sie ganz, ganz nette und ganz, ganz liebe, natürlich besonders liebe Menschen hier. (Vielleicht kauft auch wer ihre über die Grenzen ihres Heimat-Dorfes bekannten Bilder oder selbst entworfene Mode)
Sie beschreibt Denia beschreibt sie wie einen Schönheitspunkt auf dem Globus, und wie schön das Wetter, das Meer, der Strand und das joggen hier ist.
Echt spannend zu lesen! Man erfährt eindringlich, aber oft zu aufdringlich, wie ihr Freund Klavier spielt, und sie mit dem Hund. Wie müde sie jeden Morgen ist, wenn sie von ihrem (Haupt- oder doch Neben) Job, als Kellnerin heimkommt, danach bügelt oder kocht und, zur Abwechslung, wieder eimal den braven Hund streichelt.
Echt lyrisch, fesselnd geschrieben, eine wahre Ode an die Kunst des Schreibens. Fast so spannend wie das Protokoll einer Vorstandssitzung der Vereinigten Schlammwerke.
Vorsicht beim Lesen: Rutschgefahr! Es fließt zu viel Schleim aus dem Blog!
Aber bald kann auch Sie, Dank den privaten Sendern, die immer wieder Auswanderer suchen, (Daniela Katzenberger-Effekt) laut nach old Germany rufen: