Tag Archives: Denia

„Wow“, das Multi-Talent an der Küste…

9 Jan

zeigt die Krallen! Ein Freund sendete mir den Ausschnitt aus ihrem „Schmalz-Blog“ (früher nannte man das „Schmalz-Topf“) in dem sie täglich die „Herrlichkeiten“ von Denia beschreibt. Natürlich lernte die „Glücksfee“ hier auch nur „wunderbare“ und „nette“ Leute kennen.
In Wien gibt es einen anderen Ausdruck dafür, für so ein Verhalten, das an „kriechen“ erinnert…
Sie meinte unter anderen, (ein versuchter Aufwärtshaken an mein abgedecktes Kinn 🙂 „Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich verdienen“…..
Da ich keine Frau bin, beneide ich nicht ihr Aussehen. Wo könnte dann sonst der Neid in mir stecken? Dass ich keine Nägel lackieren kann? Dafür male ich auch, gehe aber damit nicht damit in die Öffentlichkeit. Meine Bilder sind zu Hause gut aufgehoben. Also weswegen könnte ich Neid verspüren? Was hat Sie was ich nicht habe?
Dass sie um 6 Euro in der Stunde arbeiten muss? screen: >>>Aber im Moment brauche ich das Geld vom …., doch ich werde mich nicht ausnutzen lassen. Für weniger als 6 Euro kann ich überall arbeiten.<<<
Dass sie vielleicht in der „Kasperl- Sendung“ wie „Good bye Deutschland“ auftreten darf und einige Euros extra dazu verdient? Dafür aber Tag und Nacht von Kameras beobachtet wird?
Oder meint sie, weil die seriöse, überall in der Welt gelesene und geschätzte „Costa Blanca Zeitung“ über sie berichtete?
Da hat sie mich aber echt erwischt! Das kränkt mich ehrlich. Dieses Blatt berichtet doch auch wöchentlich über Heilpraktiker, manche (für mich persönlich alle) mit dubiosen Praktiken. So sehen es aber auch seriöse Ärzte. Meine Frau war eine davon!
Im Gegenteil: ich wünsche ihr Glück, auch einen Lotto-Sechser oder einen Auftritt bei „Super-Talent“! Aber sie soll mit ihrem Blog über die Kukident-Küste (steht so im Rentner-Forum 😉 auf dem bitteren Boden der Realität bleiben und die Menschen hier wie auch die Gegend nicht schönschreiben und als gaaaanz super bezeichnen, oder „schleimen“…
Noch etwas: Natürlich ist sie keine „Tussi“! Das sagt man doch nur zu jungen Mädchen…
meint einer, der den echten Neid anderer schon satt hat!

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Arschlöcher an der Costa Blanca? Viele davon in Denia?

7 Jan

Über 10 Jahre halte ich es in diesem Kaff bereits aus. Wir kamen ganz einfach hier her um das Leben zu genießen, nicht um zu arbeiten. Fazit: Nach sieben Jahren nahm sich meine Frau Andrea, eine Fachärztin, das Leben. Prolos, Mob, Betrüger, Versager, Ignoranten, gepflegte Arschlöcher und vor allem schleimigen Neider, die Mobbing betrieben, waren dir treibende „Kraft“…
So begann ich diesen Blog, schrieb weiter, veröffentlichte ihn und am nächsten Morgen quälte mich mein schlechtes Gewissen. Es zwang mich nun zu einer novellierten Form des „Berichtes“:
In Denia gibt es einfach keine Arschlöcher, keine Betrüger und keine Loser. In diese Stadt kommen, neben studierten Maklern, speziellen Bockwurst-Verkostern und natürlich hochqualifizierten Putzfrauen auch Edel-Maurer, liebevolle Palmen- und Gartenpfleger, diplomierte Poolreiniger und ausgebildete Spezial-Hilfsarbeiter. Sie bereichern die einheimische VIP-Szene und sprechen oft im geliebten Chemnitzer oder Leipziger Hoch-Deutsch. Viele warfen das Hartz IV Projekt über Bord und begannen hier ein neues Leben. (Berichte darüber u.a. bei RTL in „Goodby Deutschland“)
Die besten deutschen Ärzte und Wissenschafter verzichten auf eine Bilderbuch-Karriere oder Professur in ihrer Heimat, um den zugereisten Menschen mit Zusatzversicherungen, in den ehemaligen Fischerdörfern entlang der Costa Blanca, zu helfen. Das alles hat Nachwehen: Die Luxus Feinkostläden wie der „Käfer“ in München oder der „Julius Meinl am Graben“, kulinarisches Gesamtkunstwerk und Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer, klagen schon über den Schwund der finanzkräftigen Genießer, die an die Costa-Blanca, speziell nach Denia, auswandern.
Hier kauft die Frau (oder Mann) von Welt bei „LIDL“, ALDI“ oder „Mercadona“ die einheimischen Spezialitäten wie „Kraken-Paulis“ Geschwister, ein.
Hier geht die Post ab, liebe Leute. Zwar keine Disco, kein Promenade, dafür die „Prachtstrasse“ und Shopping-Meile Marquése de Campo mit ihren „luxuriösen“ Läden und Lokalen. Hier flanieren die Reichen und Schönen im teuren Outfit von „H & M“ oder China-Outfit vom wöchentlichen Montagsmarkt. Wie das abgebildete Bavaria: Treffpunkt deutscher Biertrink-Kultur-Berreicherer! Dort erwarten Sie auch des öfteren ganz, ganz nette Leute, die wissen schon, wie „Ihnen geholfen wird“….
Also buchen Sie bei Ryanair einen Stehplatz (noch ein bisserle Geduld, der Stehplatz wird nicht lange auf sich warten lassen) und ab in ein neues Leben: Nach Denia….
Dort erwarten Sie immer freundliche Spanier und vor allem: Nette, hilfsbereite Landsleute, die immer einen Rat oder Tip parat haben!
Wenn alles schief läuft: Der freundliche deutsche Bettler vor einem der Supermärkte wird Sie schon mit Tipp`s versorgen…

Seit 24 Stunden gellt in den Nähe meiner Wohnung…

6 Jan

eine Alarm-Sirene. Ein paar Minuten Lärm, einige Minuten Ruhe, dann geht es weiter!
Seit gestern Abend hält dieser Zustand an, und keine Sau kümmert sich darum….

Liebe Alkoholiker und solche, die es noch werden wollen:

6 Jan

In Calpe startete im Dezember 2010 (bis 29.Jänner 2011) eine „Coctail-Kampagne“ („De Cocktails por Calp“) zur Förderung „notleidender) Gastronomiebetriebe!
Eine Möglichkeit ein „gutes“ Werk zu tun, und gleichzeitig stark verbilligte Cocktails zu schlürfen (oder saufen) Die 16 teilnehmenden Lokalitäten können sie hier entnehmen: Denia-Info
Es gibt aber auch etwas zu gewinnen, wie „Spa-Behandlungen“!
Damit schlägt die Stadt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Wirte bekommen eine finanzielle Reanimation, und die Polizei wird mit Fahrzeugkontrollen besser ausgelastet und kassiert für das marode Stadtsäckel…

Es geht ein Zug nach Nirgendwo….

24 Dez

Er fährt in Alicante ab, erfordert ein umsteigen in Benidorm, und dann geht es nach „Nirgendwo“: Denia….

War mal wieder einkaufen, im Kaff…

23 Dez

mit den Preisen einer noblen Einkaufsmeile in einer elitären Stadt. Zigaretten: Die Stange mit meiner „Marke“ statt 31 € nun 35. Der Wein im Super-Markt um einen Euro teurer, das 2ctl Glas Bier im Lokal um 10 Cent mehr, um mit Peanuts zu beginnen…
Sämtliche Elektro-Geräte sind oft um mehrere hundert Euros teurer als z.B. in Deutschland, da man hier auf kleinere Läden angewiesen ist. (Läden, die in Deutschland oder Österreich schon längst zugesperrt hätten)
So kostete z.B. mein Handy (Nokia Music-Express) bei SATURN in Murcia gleich um 101 Euronen mehr als in einem normalen deutschen Internet-Shop. Eine externe Festplatte, die im Internet angeboten wurde (ich benötigte sie dringend) statt 49 € (Internet) „nur“ 79, wie der nette holländische Verkäufer bemerkte….
Was wird aber noch folgen? Spanien hat fast 20% Arbeitslose, dazu massenhaft Südamerikaner und Illegale wie Afrikaner und ungelernte HilfsarbeiterInnen. Dazu massenhaft Prostituierte samt kriminellen Anhang aus dem Osten, die in das Land drängeln….
Ich denke, Spanien hat die auch die meisten arbeitslosen Putzfrauen in Europa….
Die Einheimischen, die viele Wohnungen auf Pump und mit Aussicht fette Gewinne einzufahren, gekauft haben (Wie auch ihre Autos, Computer, Schuhe, Haarföhn, Mixer, etc.) können die Hypotheken kaum mehr bezahlen und vermieten an Leute, die oft auch nicht (mehr) wissen wie sich ein hundert Euro-Schein in der Brieftasche anfühlt…
Kaum anzunehmen dass die Kriminalität sinken wird, und geringe Aussichten, dass sich die wirtschaftliche Situation in „Al Andalus“ verbessern wird. (Die Moslems beanspruchen nicht nur Andalusien als „ihr“ Gebiet, sondern fast das gesamte Land.
Die Konsequenz? Vielleicht eine Pistole unter dem Kopfpolster legen? Ich fühle mich (als Diebstahlsopfer) jedenfalls nicht besonders wohl und sicher in dem Kaff, in dem bald mehr rumänisch, polnisch, bulgarisch oder arabisch gesprochen wird, als deutsch oder englisch…
Es wird nicht nur alles sehr teuer in Spanien, man wird auch, wenn alle Stricke der EU reissen werden, in vermehrten Einzelfällen, sein Leben teuer verkaufen müssen….
Letzteres kann bei einer Währungsreform (die wird kommen, nur das Wann ist offen) in ganz Europa geschehen…

„Endlich“ wieder REWE, endlich „betreutes Trinken“…

12 Dez

betreutes trinlken in Heidelberg

Heidelberg

Vorweihnachtliches Heidelberg

Betreutes saufen, äh, trinken
Heidelber-betreutes-trinken

Stefan und Gäste der "Sonderbar" betreutes trinken

Endlich nicht nur Rentnern und Überlebenskämpfer unter der spanischen Sonne zu begegnen, sondern in die Riesen-Mensa Heidelberg eintauchen. Sonne mit kalten Herzen im Kaff Denia gegen menschliche Wärme in der, Wetterbedingt, eiskalten Stadt Heidelberg für vier Tage einzutauschen…..
Es regnete stark und viel, dazwischen auch etwas Schnee, aber endlich wieder Kaffeehäuser und Kneipen mit jungen Menschen und netten Personal.
Wie schön, in der „Sonder-Bar“ wieder einige gute Pils zu schlürfen und über irgend einen wichtigen oder weniger glaubwürdigen Gott und andere Welten (nicht jene im Universum) zu reden…
„Betreutes Trinken“ in der Unteren Strasse. Der Heidelberg-Besucher sollte sie aufsuchen! Nicht unbedingt jene „Touristen-Haltestellen“ auf der Hauptstrasse, sondern jene „versteckten“ in den kleinen Gassen. Flair und Ambiente garantiert. Eine Kneipe, die man „spürt“, ein „Hörsaal“ mit vielen „Professoren“, die das Fach „Leben“ belegt haben. Wie der Kellner Stefan. Ein bezopfter Musikliebhaber mit intellektuellen Touch und einem weiten Horizont…
Ein gemütlicher Tummelplatz von Individuen, deren Individualitäten nicht kollidieren…..
Ein nettes Hotel („Goldene Rose“) gleich bei der Hauptstrasse, nette Menschen, und für jemanden wie ich, der im spanischen Kaff besondere „Köstlichkeiten“ vermisst, ist schon ein simpler Einkauf bei REWE ein besonderes „Erlebnis“…
Dort ist sogar das spanische Obst und Gemüse schöner und frischer als in Spanien…
Wir kamen mit zwei ziemlich leeren Koffern und verließen Heidelberg mit fast übergewichtigen Gepäck. Vielleicht auch, um die deutsche Wirtschaft etwas anzukurbeln 😉
Es war einfach wieder schön in Heidelberg…..
Empfehlenswert auch der Artikel über das“Betreute Trinken“ im SPIEGEL

Im Kaff nichts neues…..

1 Dez

Etwas kälter, tagsüber so zwischen 12-16°. Im CONSUM wurde inzwischen die Tiefkühltruhe repariert, und Rentner dominieren das kühlere Stadtbild des Stadels….
Im Moment gehe ich gerne, wenn ich unterwegs bin, ins „Bremer`s“ auf ein oder zwei Pils. Dort beginnt auch das schönste „Grätzel“ (Kiez) der Stadt. Besonders die Calle de Loreto (Foto) mit seinen kleinen Kneipen und Läden ist ein kleines Schmuckbild…

Wieder ein Makler weniger….

25 Nov

Nun hat auch das Immo-Büro „SIRE“ in der Juan Fuster seine Pforten geschlossen. Der Besitzer übernahm den Laden ca. vor einem Jahr, also mitten in der Vor-Krise, der Hauptteil ist aber noch nicht „ausgewachsen“! Vorher hat den Laden, der nie so richtig in Fahrt kommen wollte (wenn die Lagen der Immobilien so sind wie das Büro, dann „Gute Nacht“, auch am hellen Morgen!) ein Anwalt übernommen……
Wenn schon kein Geld mit Häusern oder Wohnungen zu machen ist, dann wenigstens mit einem kleinen Laden, den man immer wieder vermieten kann, wenn der Vorgänger Pleite macht. Dachte wahrscheinlich der Advokat.
Das Problem ist halt nur: Wie kommt der Herr Anwalt zu seinem Geld, wenn die Pleitiers in Deutschland Hartz IV beziehen. Auch in Bulgarien oder Rumänien wird es schwierig sein, Geld einzutreiben…
Aber das ist die Sorge der zahlreichen Vermieter, die in ihrer Panik schon alles nehmen, was sich als Interessent anbietet…
Verlieren werden oft beide Seiten….
SIRE hat zumindest schon mit seiner Homepage „Bröseln“ (Schwierigkeiten) Immer wieder erscheint das Intro, ob man will oder nicht….

Impressionen einer wirtschaftlichen Talfahrt auf einer „Prachtstraße“….

20 Okt

auch in der "Passeig del Saladar" gibt es so manches "Schnäppchen".."Se Vende", auf der neuen "Prachtstrasse"..auch auf der "Prachtstrasse"....ehemals ein Tapas-Laden...Pub & Restaurante: Vier-Fünf Jahre geschafft...Feinkostladen: Kein Jahr geschafft...

Restaurante: ca siegen Monate im "Geschäft"...

Bei der Eröffnung voll!

Ein echter "Prachtbau", wo das Lokal "Bavaria"untergebracht ist..Es sind nur wenige hundert Meter, bis ich per Pedes auf die Marqués de Campo gelange. In Touristenführern und Werbeanzeigen Denias als „Prachtstraße“ bezeichnet.
Pracht hat zwar die Eigenschaft zu beeindrucken, Menschen zum verweilen einladen oder die Einkaufs-Sinne zu berauschen. Hier empfinde ich eher das Gegenteil. Besonders wenn die Touristen wieder abgezogen sind und nur mehr Residenten oder Valencianer hier sind.
Auswanderer, die sich selbstständig machen wollen, haben es „gut“, wie der Laie glauben mag. Denn es gibt nun viele Läden billiger zu kaufen, zu mieten oder wieder zu vermieten…. (Von den Häusern, Wohnungen oder Appartements ganz zu schweigen!
So sperrte ein vor ca. sechs Monaten mit Pomp eröffnetes Lokal wieder zu. Ein anderes versuchte es noch obendrein mit einer Bar und Live-Musik…rien ne va plus, nichts geht mehr…
Fotos von links oben: Läden vor, und nach dem zusperren…
Paseo Saladar Denia, eine Strasse im Wach-Koma…
Eine „neue“ Prachstrasse: Lokale, Wohnungen suchen Mieter und Käufer..
Marqués de Campo, Laden (wieder) zu vermieten…
ehemaliger Tapas-Laden beim Bahnhof Denia,
Marqués de Campo, der Feinkostladen schaffte ein halbes Jahr..
Marqués de Campo, Das Lokal „Naverra“, knappe 5 Jahre überlebt…
Marqués de Campo, Das erst im Frühjahr eröffnete Restaurant wieder geschlossen…
Der nie fertig gestellte (seit über 10 Jahren!) „Prachtbau mit dem Lokal „Bavaria“ und Tabak-Laden…
Das waren nur willkürlich ausgesuchte Läden, die ich auf meinem Weg zum Friseur „entdeckte“. Investitionen, die Existenzen zerstörten. Besonders von Zuwanderern…
Denn jene, die diese Objekte besitzen, finden immer einen, der zuschlägt…