Tag Archives: Geld

NEIN!

10 Jun

nennt sich folgender Blog von Christoph Chorherr (Gemeinderat und Landtagsabgeordneter in Wien.) über Spanien und seine Misere und der Herausgeber dieses Blogs kann ihm (leider) nur Recht geben…

Sie haben die spanischen Küsten völlig zerstört.
Für Jahrhunderte.
Aus purer Gier, aus Geld noch mehr Geld zu machen, haben sie wahl- und kulturlos Unmengen potthässlicher Siedlungen finanziert, die niemand braucht.
Heute stehen die meisten leer, sind im Preis drastisch gesunken, und sie, sie sind pleite, die spanischen Banken.
Ja sie ist wichtig, und eine grosse Errungenschaft, die europäische Solidarität.
Aber nein,3 mal nein, das kann europäische Solidarität nicht heissen.
Jetzt im Nachhinein diesen Zerstörungsprozess auch noch mit Geldern aller zu legitimieren.
Sie sollen einfach pleite gehen.
Die grässliche Zerstörung wird uns ohnehin bleiben.
PS:
Wären die Banken aus Österreich, würde ich genauso argumentieren.
PPS: In Zukunft mögen „Anleger“ darüber nachdenken (und mitverantworten), was sie mit ihren Vermögen finanzieren.

Quelle

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Nicht jedes Haus schützt gegen künftige Stürme…

11 Dez

Ein interessanter Artikel für Immobilien-Besitzer in Spanien (auch Deutschland oder Österreich) von Dr. Andreas Unterberger, Journalist, ehem. Chefredakteur der „Wiener Zeitung“ und für diverse Zeitungen als Kolumnen-Schreiber (Salzburger Nachrichten, Börsen-Kurier) noch immer aktiv. Hier ein Auszug:

Wohin mit meinem Geld? Wie lege ich es für Alter und Familie halbwegs zukunftssicher an? Immer mehr Menschen glauben in der gegenwärtigen Verunsicherung, die richtige Antwort gefunden zu haben: Sie flüchten in Immobilien, in Grund und Boden, sie kaufen Vorsorgewohnungen und Häuser. Das Motiv ist klar: Sie wollen ihr Geld möglichst zukunftssicher anlegen….

….

Was das bedeuten kann, zeigt der Blick nach Spanien. Dort hat es einen jahrelangen gewaltigen Immobilienboom gegeben, ausgelöst durch eine expansive Regierungspolitik und noch mehr durch viele Milliarden von EU-Geldern aus Struktur- und Kohäsionsfonds. Diese sind ja ein weiteres Beispiel dafür, dass Entwicklungshilfe oft mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Der Boom ist 2008 abrupt zu Ende gegangen, Spanien ist seither übersät mit hässlichen Bauruinen. Und die spanischen Immobilienpreise betragen heute weniger als ein Viertel von damals. In Ziffern: nur noch 22 Prozent!

Das hat natürlich alle jene Investoren ruiniert, die nicht mit eigenem Geld, sondern mit irgendwelchen Krediten finanziert haben. Das bedroht in einem Dominoeffekt auch die einst blühenden spanischen Banken (es ist gar nicht so lange her, da haben sich diese auch in Österreich noch bei anderen Geldinstituten eingekauft).

Die Warnung, nicht allzu blind einen allzu großen Teil seines Geldes in Immobilien zu investieren, hat noch einen zweiten Grund: die drohende Gefahr von Vermögenssteuern, die ja Rot und Grün so heftig wollen…ganzer Artikel

Ihr wollt nach Spanien auswandern? Hereinspaziert…

26 Jan

ins Pleite-Paradies! Ihr wollt hier ein kleines Vermögen verdienen? Dann kommt aber mit einem großen! Der Arbeitsmarkt wartet förmlich auf tüchtige, deutsche Arbeiter und Unternehmer! Es gibt noch immer zu wenig Nagel-Designerinnen, Putzfrauen, Klempner, Wirte und besonders Pool- und Gartenpfleger!  Die Leute schreien förmlich nach einem Imbiss-Stand mit Curry-Wurst, wollen deutsches Bier in geselliger Runde trinken. Hier herrscht auch ein echter Mangel an esoterisch veranlagten Personen, Wunderheilern und Heilpraktikern!

Was ich vorher beschrieben habe, wäre Musik in manchen Ohren. Aber hier dreht sich das spanische Karussell in eine andere Richtung! Hier wird im sozialen Bereich gespart und viele Spanier verlieren ihre Häuser, den Job, und die Hoffnung! Wenn ich mir manches mal die Fragen von Neo-Auswanderern im Spanien-Forum oder Rentner-Forum, (um nur zwei zu nennen), durchlese, denke ich an die Dummen, die noch immer „erraten“ wo das Bällchen unter dem Hütchen liegt und trotzdem verlieren. Sie haben es doch gaaaanz deutlich gesehen!

Erkundet euch lieber bei Menschen, die das Land wieder enttäuscht, und oft ohne finanzielle Mittel,  verlassen (müssen). Viele von Landsleuten über den Tisch gezogen. Hier gibt es keine Rechtsschutzversicherung und wenig Hilfe von Seiten der Behörden. („wenig“ wäre schon ein Erfolg) Holt keinen Rat bei denen, die damit Geld verdienen um zu „beraten“ und zu „helfen“….

Wie sagt doch der abgeleierte Spruch, den eigentlich jeder deutsch Sprechende hier kennt: „Hütet euch vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind“.