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Da freut sich aber ein spanisches Dorf….

1 Jan

„besonders“ Intellektuelle, Akademiker und die gehobene Mittelschicht, die in dem Kaff kaum zu finden sein werden, und wenn, dann sind sie jene 20% (ca. 90 Stimmen!) Minderheit, die gegen diesen Standort des künftigen Zwischenlagers protestieren! Was nützt es, wenn 80 % Naivlinge dafür sind! Immerhin wohnen 461 Menschen in dem Kaff!

screen: KRONE

Hurra, Hurra, Kikeriki ist wieder da!

4 Mrz

und „kräht“ (kreiert?) nun wieder in der (tiefen) Provinz Alicante. Sie flog für eine Woche in ihre Heimatstadt Coburg. Dort trug sie sich, als das bedeutendste Kind der Stadt, in das „Goldene Buch“ der Stadt ein. In den nächsten Tagen packte sie ihre restlichen (sieben?)Sachen bei ihrer Mama, um endgültig in die schöne, sonnige Kultur-Stadt Denia mit ihren vielen schattigen Parks, eindrucksvoller Hauptstraße (Marques de Campo= könnte auch als „Käse vom Land“ übersetzt werden) und lieblichen Palmen.

Eine Stadt an der weissen Küste. Ohne Beton, wo die Einheimischen jeden Fremden, besonders Deutsche, gleich ins Herz schließen und besonders tierlieb sind. Ein wahrer Ort zum verlieben.

Traumhaftes Denia, wo Polizisten bei Verkehrssündern auch gerne ein Auge zudrücken und das Obst und Gemüse nicht mit Pestiziden belastet ist. Da lebt nun dieses Multi-Talent, bekannt durch jeweils einen Zeitungsartikel in einer Coburger Zeitung und der international angesehenen Qualitätszeitschrift „CB“ (Costa Blanca Zeitung) und natürlich schon mehrmals auf dieser Seite.

Kikeriki gelang es die Herzen der besonders netten und liebenswerten Kaff-Bewohner zu gewinnen. Besonders die Anpassung gelang ihr bestens (in Deutschland würde man das als „bestens integriert“ bezeichnen) Denn sie lernt spanisch, (verlangt wird aber leider Valencianisch) ist bescheiden, um sich mit klassischer No-Name Kleidung und selten gestylten Haaren einfach den Einheimischen anzupassen. Weitere Punkte, mit denen sie bei den Einheimischen punktet: Kikeriki ist treue Kundin bei LIDL und arbeitet bei etwas kargen Gehalt (ist ja auch Landesüblich) im Lokal ihres schottischen Freundes. (das Land, aus dem vielleicht der Spruch „Geiz ist geil“ stammt?) Ältere Leser werden sich noch an den Hit „Alle Schotten sparen“ von Gus Backus erinnern. Ist halt einige Jahrzehnterln her.

Wenn da nicht ein alter Wiener „Grandler“ und ein deutscher „Besserwisser“ und „Nörgler“ nicht wären. Ersterer ist ihr den Erfolg neidig (er stand noch nicht in den erwähnten Zeitungen) und versuchte gar mit zwei Kommentaren auf ihren Blog Werbung für sich zu machen. Da hatte der alte „Grandscherm“ (wienerisch: Scherm ist Topf) aber die Rechnung ohne Kikeriki gemacht! Sie nahm die Einträge wieder raus, hatte sie doch schon (auf ihren Blog nachzulesen) 5500 Klicks von „Fans“ geschafft! Die letzten Tage besuchte der alte Grandler die Seite ca. 20 mal, um ihr eine kleine Freude zu bereiten!

Wenn auch Sie erfahren wollen, an welcher Krankheit Kikeriki gerade laboriert, wie die Arbeiten am „Schnäppchenhaus“ des Schotten weitergehen, ob mal wieder ein besoffener „Zigeuner“ (sagt, singt und schreibt man doch nicht, liebe Dame!) im Lokal randaliert oder stiehlt, das alles und mehr erfahren Sie bei Multi-Talent „Kikii Rose“!

Pech hatte sie auch. Sie eröffnete Juli 2010 das  El Estudio „KikiiRose“ in der Calle Loreto 20….

Leider ist nicht vermerkt, dass sie es bald wieder schliessen musste. Also liebe Kikeriki-Fans, nicht hin pilgern, da könnten inzwischen Pollos (Hühner) angeboten werden…

Nun wartet sie, wie auf ihren Blog zu lesen ist darauf, endlich den „internationalen“ Durchbruch mit einem Auftritt bei „Good by Deutschland“ perfekt zu machen. (Auswanderer-Soap, die auch schon eine Daniela Katzenberger, die gar nichts kann,  „berühmt“ machte) Die Dreharbeiten hätte laut ihren Blog schon im Jänner beginnen sollen… Hier ein paar Links zu Kikii, zu der ich im Beitrag oft Kikeriki sagte, weil sie alles heraus „kräht“, was eher alte Damen interessiert…

Endlich! Die (neun?)hundertste Nageldesignerin in Denia eingetroffen

Neues vom Multi-Talent

Wow, das Multi-Talent…

Wo die Elite von Denia wohnt

Ich schaff das, weil ich es will

Oder gleich ihr Blog

Diese Reklame gehört Dir, Kikii, vielleicht werden es gar 6000 Klicks?

„Endlich“ wieder REWE, endlich „betreutes Trinken“…

12 Dez

betreutes trinlken in Heidelberg

Heidelberg

Vorweihnachtliches Heidelberg

Betreutes saufen, äh, trinken
Heidelber-betreutes-trinken

Stefan und Gäste der "Sonderbar" betreutes trinken

Endlich nicht nur Rentnern und Überlebenskämpfer unter der spanischen Sonne zu begegnen, sondern in die Riesen-Mensa Heidelberg eintauchen. Sonne mit kalten Herzen im Kaff Denia gegen menschliche Wärme in der, Wetterbedingt, eiskalten Stadt Heidelberg für vier Tage einzutauschen…..
Es regnete stark und viel, dazwischen auch etwas Schnee, aber endlich wieder Kaffeehäuser und Kneipen mit jungen Menschen und netten Personal.
Wie schön, in der „Sonder-Bar“ wieder einige gute Pils zu schlürfen und über irgend einen wichtigen oder weniger glaubwürdigen Gott und andere Welten (nicht jene im Universum) zu reden…
„Betreutes Trinken“ in der Unteren Strasse. Der Heidelberg-Besucher sollte sie aufsuchen! Nicht unbedingt jene „Touristen-Haltestellen“ auf der Hauptstrasse, sondern jene „versteckten“ in den kleinen Gassen. Flair und Ambiente garantiert. Eine Kneipe, die man „spürt“, ein „Hörsaal“ mit vielen „Professoren“, die das Fach „Leben“ belegt haben. Wie der Kellner Stefan. Ein bezopfter Musikliebhaber mit intellektuellen Touch und einem weiten Horizont…
Ein gemütlicher Tummelplatz von Individuen, deren Individualitäten nicht kollidieren…..
Ein nettes Hotel („Goldene Rose“) gleich bei der Hauptstrasse, nette Menschen, und für jemanden wie ich, der im spanischen Kaff besondere „Köstlichkeiten“ vermisst, ist schon ein simpler Einkauf bei REWE ein besonderes „Erlebnis“…
Dort ist sogar das spanische Obst und Gemüse schöner und frischer als in Spanien…
Wir kamen mit zwei ziemlich leeren Koffern und verließen Heidelberg mit fast übergewichtigen Gepäck. Vielleicht auch, um die deutsche Wirtschaft etwas anzukurbeln 😉
Es war einfach wieder schön in Heidelberg…..
Empfehlenswert auch der Artikel über das“Betreute Trinken“ im SPIEGEL

Denia, ein langweiliges Rentnerstadl an der Costa Blanca.

9 Okt

Wenn nicht gerade irgendwo in diesem Kaff eine der zahlreichen Betonmischmaschinen brummend Beton mischt (mit in die schwieligen Hände spuckenden Bauarbeitern, die auf portugiesisch, arabisch oder spanisch „wir steigern das Bruttosozialprodukt“ summen) oder Bagger unter heißer Sonne relativ fleißig baggern, ist es eigentlich ganz ruhig in Denia. Zumindest von September bis Mai, bis sich müde und alte Knochen aus dem etwas mehr nördlich gelegenen Länder Europas in ihre Wohnmobile oder diverse Billigflieger quetschen oder sich in der stinkenden und Abgase qualmenden Karawane Richtung Süden einzureihen versuchen. Es lohnt, denn hier gibt es den heiß ersehnten Sonnenbrand garantiert gratis und darf an einer Schicksalsverlosung teilnehmen. Der erste, zweite und tausendste Preis: Ein richtig bösartiges Melanom!

Denia, ein kleines Provinzstädtchen, das noch vor einigen Jährchen (oder Jahrzehnten) ziemlich spanisch gewesen sein soll, also mit lauten „Olé“ in autofreien, verträumten Gasserln. Fröhliche Valencianer verschoben Termine auf „Manjana“ (Morgen) und genossen ihre „Siesta“. Bis die Plage des etwas billigeren Tourismus samt „deutscher Leitkultur“ Spaniens Küsten erfasste und an jeder Ecke ein lang gezogenen „Tschü-üss“ und preußisches „Alles klar ertönte. Die Stehtisch-Atmosphäre deutscher Curry-Wurst-Imbisstuben wurde an die Costa Blanca importiert. Deutsche Küche, deutsches Bier, deutsche Schlager und karger deutscher Humor hat hier Fuß gefasst

Nun hört man auch vielfach „Priwjet“ (Hallo, also Hola, auf russisch) oder Alo (Hola auf rumänisch) oder auf arabisch, bulgarisch, lettisch, etc. heisst, entnehmen sie bei Interesse ihrem Fremdwörterbuch! In den siebziger Jahren erfasste fast eine „infektiöse“ Goldgräbermentalität wie eine Seuche dieses bis dahin verträumte Fischerdorf an der Costa-Blanca, der weißen Küste, mit vielen typisch weißen Häuschen. Bald wurden auch die braven und einfachen Fischer und Bauern infiziert und schreckten von ihren geflickten Netzen und kargen Feldern hoch. Denn auf ihren Grundstücken wuchsen plötzlich DM-Scheine, Franc, britische Pfund, Schillinge und Schweizer Franken! Ein williges “Tischlein deck dich” für Immobilien-Makler und dubiose Geschäftemacher! Viele Ausländer wuschen hier ihr Geld reiner, als dies jedes noch so gepriesene Waschmittel mit schmutziger Wäsche in der Werbung vermochte. Doch das war (eigentlich) einmal, denn nun „betreiben“ viele ehemalige Oststaatler ihre eigenen „Waschsalons“ krimineller Gewinne in den Edel- Adel- oder Mafia-Hochburgen an der Küste. Nur sind es jetzt Euros.

Doch wir wollen nicht nach Marbella oder Mallorca schweifen, nicht an „Mallorca-Karin“ erinnern, die als Maklerin nebenbei auch noch ca 40.000 Euro von ALG II in Deutschland kassierte, sondern an der ebenfalls nicht bescheidenen Costa Blanca bleiben. Also in Denia, meiner bald abgewählten Wahlheimat, in der es nicht einmal eine schöne Parkanlage gibt* aber dafür relativ viele kriminelle Russen, Afrikaner, Rumänen und Bulgaren, die eher der Kleinkriminalität zuzuordnen sind. Gibt es doch genug Urbanisationen („deutsche und britische „Ghettos“, besonders am Montgo, dem Hausberg der Denianer) zum „ab- und ausräumen“.

Abends können schon mal einige Böllerschüsse oder Feuerwerkskörper die relativ wenigen österreichischen Touristen „Jessas Maria“ (Übersetzung: Jesus und Maria, ein unter Ösis verbreiteter Ausruf des Erschreckens) an den Rand eines Herzinfarkts bringen. Doch in der Realität schrecken nur ein paar kläffende, bis an die Rippen abgemagerte Hunde aus ihrer Siesta. Die kleineren Feuerwerke lassen den eingeweihten Betrachter ahnen, dass gerade irgendwo irgendein Spanier irgendwas feiert. Vielleicht einen Geburtstag, eine Hochzeit oder ganz einfach: Die Sonne, spanischen Wein, Tapas und das Leben.

In diesem Nest entstehen sehr viele neue Häuser für immer mehr ältere Menschen. Die in den blauen Himmel ragenden Kräne wachsen wie die Pilze und vergrämen so manchen Besitzer eines Häuschens oder einer Wohnung. (Besonders wenn ein Neubau vis á vis die teuer erkaufte Meersicht raubt) Natürlich hat der nette Makler hoch und heilig versprochen, dass die vormals freie Fläche kein Bauland sei. Apropos Makler: Eigentlich ist ja fast jeder Sesshafte hier irgendwie ein Makler. Zuwanderer, besonders Pensionisten, die der spanischen Sprache nicht mächtig sind, werden von ihren Landsleuten, den zahlreichen „Freizeit-Maklern“, so richtig abgezockt. Das Problem besteht aber auch bei Spaniern, wenn man einige „Volkshochschul-spanische“ Brocken auf Berlitz-Art hervorwürgt! Dann reden die Eingeborenen einfach tiefstes Valenciano und der „zuagraste“ Aus- oder Zuwanderer steht wieder auf der Saf (Seife)

„Verdammte Greenhorns“, würde Karl May´s Figur Sam Hawkins wohl zwischen verfaulten Zähnen rauspressen! Denn viele der unbekümmerten „Zuagrasten“ glauben mit einer „einzigartigen“ (deutschen-holländischen, englischen-) Kneipe neben fünf anderen Konkurrenten noch „einzigartigeren Kneipen“ in schlechter bis miesester Lage, eine neue Existenz zu gründen. Sie mieten zumeist zu Wucherpreisen die Lokale, zahlen Spitzen-Ablösen für das „bewegliche Mobiliar“ an die frohlockenden Vorpächter um in spätestens einem Jahr verzweifelt einen noch dümmeren Nachfolger zu suchen, der sich ebenfalls nach einer „sicheren Zukunft und Existenz“ in Spanien sehnt! Denn die Regien, wie Mieten, Personal, Strom, Wasser etc. kosten auch in der „toten“ Zeit viel Geld.

Ja ja, der Sangria, deutsches Bier und die Urlaubsstimmung samt strahlender Sonne und blaues Meer verleiten viele dazu, hier ein Haus, eine Wohnung oder einen Laden zu erstehen. Dazu die vielen netten Landsleute, die den Kaufwütigen aus wahrer Freundschaft helfen, eine Existenz zu gründen um ihre eigene abzusichern. Sie kennen andere Freunde, die alle Wege erledigen und haben „rein zufällig“ von einer „wunderbaren und spottbilligen Immobilie“, einem wahren „Schnäppchen“ gehört! (oft ohne Baubewilligung!). Nicht nur das! Sie vermitteln aus lauter Symphatie die beste deutsche Putzfrau, den besten deutschen Steuerberater, den raffiniertesten Anwalt und nd Versicherungs-Agenten. Auto ummelden? Kein Problem, aber kostet einiges. Es ist fast schon peinlich und rührend so viele nette Menschen, die es nur „gut“ mit einem meinen, im Ausland kennengelernt zu haben! Und ehrliche, besonders älteren Menschen, werden von dieser Spezies Landsmann als Delikatesse sehr geschätzt. Natürlich nach Einkommen! (manche dieser „Helfer“ stehen auch „irrtümlich“ auf nationalen Fahndungslisten oder sind vor einem Schuldenberg in der alten Heimat geflüchtet). Sie werden in den „Costa-Blanca-Nachrichten“ auch überraschend viele deutsche HeilpraktikerInnen, SchamanInnen, Wünschelrutengeher, Hellseherinnen, finden, die hier ihr Glück suchen. Aber auch Ärzte, Anwälte und Steuerberater buhlen in den Regional- oder Gratis-Zeitungen um Kundschaft, Klienten oder Patienten. Immer mehr Urologen, Schönheitschirurgen und Zahnärzte öffnen für die überwiegend „reifere“ und halbwegs vermögende Kliente aus Deutschland lihre Portale.

Private Kliniken zahlen „Kopfgelder“ für jeden eingelieferten Patienten an Hotelportiers und an die Besatzungen der Rettungswägen. Nebenbei kann man die Veranstaltungen von „Finanzgurus“ in Hotels besuchen, wo man dann erfährt, wie man sein Schwarz-Geld am besten (für das „Finanzgenie“) anlegt. Wo es in Wirklichkeit landet, sagt einem vorher niemand. (Denn selbst strapazierte Hosentaschen reden trotz allem Fortschritt noch nicht!) Wer kennt auch die kleinen Inselchen im Pazifik, wo die Bank mit dem pompösen Namen nur mit einem kleinen Postfach existiert….

In der sogenannten Prachtstrasse von Denia, der „Marquesa de Campo“ flanieren sehr oft (oder immer öfter) Menschen im zeitlosen, sächsischen „Plattenbau“ – oder „Denianerlook“: Kurze Hosen vom billigen Montagsmarkt. Dazu trägt der unelegante Herr weiße Socken mit leuchtenden, blau-roten Ringelstreifen. (sind ebenfalls günstig am Montagsmarkt zu erstehen!) Je nach Hitze wird natürlich der unmuskulöse Oberkörper samt Bierbauch nackt zum wegschauen präsentiert. Viele unmodische Damen führen die sichtbaren Endprodukte von Pommes und fetten Törtchen vor: Leider in etwas zu engen T-Shirts aus chinesischer Massenproduktion verpackt. (Ein wahrer Stützpunkt von Fans des Michelin-Manderl`s). Die Plattfußerln mit grell gefärbten Zehennägeln in unmodischen Alias- Birkenstockschlapfen (von ALDI oder LIDL) verkrallt, drücken manche Damen deutscher Vorstädte krampfhaft ihre Bauchtascherln in die Fett-Wülste, damit Diebe keine Chance haben. Dafür gibt es aber wenig Vergewaltigungen in Denia…(kein Wunder!) Nureinmal versuchten drei Südamerikaner meine Frau, als sie nachts von einer Disco nach Hase gehen wollte, in ein Auto zu zerren. Aber das passiert ja nun in Deutschland und Österreich täglich. Sind halt kaum Latinos darunter)

Auf den deutschsprachigen Hungrigen lauert in den zahlreichen deutschen Lokalen deutsches Bier und oft nicht ganz frische, dafür aber teure Fleischlaberln, (auf preußisch: „Frikadellen“), deren Geruch oft nur durch den scharfen Gestank desolater Häuselanlagen (Toiletten) übertroffen wird. Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen, (ich will hier keine bestimmte Empfehlung abgeben) Aber z.B. dort, wo manche gelernte Köche hinter den Töpfen stehen und nicht ein (un)gelernter Hilfsarbeiter, Maurer oder Klempner….

Doch auch in den Vitrinen der Supermärkte muss man sich bei jeden Einkauf oft durch Berge von abgelaufener Ware rackern um ein Produkt mit korrekten Ablaufdatum zu finden. In den Metzgerläden der Markthalle kugeln in den Vitrinen unappetitliche Hühner mit Kopf herum. Gebrochene Augen von abgezogenen Kaninchen starren den Betrachter Vorwurfsvoll an und sogar Mitte Mai bekommt man noch immer keinen frischen Knoblauch…

Ja,ja, einkaufen ist ein Erlebnis in dieser Stadt. Frische Kräuter eine Rarität und die Obst- und Gemüsepreise hanteln sich preislich geschickt in die Höhe. Spanische Orangen oder Erdbeeren kosten in deutschen oder österreichischen Supermärkten oft deutlich weniger. Nicht anders ist es beim frischen Fisch. In den knapp fünf Jahren an der Costa Blanca kann man meine Restaurantbesuche mit dem unerfreulichen Verhalten des DAX vergleichen: Konstant nach unten und meine Analysen sind weiter düster. Viele Menschen hier glauben scheinbar ein Haubenkoch wird schon allein durch eine Haube auf dem Kopf zu einem! Aber damit muss man sich in Denia in vielen (oder sind es gar sehr viele?) Gaststätten anfreunden. In Wien besuchte ich jede Woche ein, zwei Spitzenbeiseln oder Restaurants. Doch hier findet man bestenfalls Spitzenpreise. Auch der preislich sehr teure Autofahrerclub „Race“ ist jedem Feind zu empfehlen! Als ich einmal Starthilfe benötigte und noch dazu ein Reifen wenig Luft hatte, rief ich den „Race“ um Hilfe. Es kam ein Abschleppwagen, Auto drauf und ab in die nächste Werkstätte. Der gute Mann hatte außer Starterkabeln (die ich auch besitze) kein anderes Werkzeug und keine Ahnung. (Wahrscheinlich war er vor diesem Job Konditor oder….Koch?)

Prolog:

Dieser Bericht ruht auch auf manch` echt schlechte Laune des Verfassers, sowie einigen persönlichen Erlebnissen mit „Hauptmännern von Köpenick“ (und deren Hauptfrauen), geprägt von Vorurteilen und schließlich, nicht vergessen: Ein echter Wiener muss raunzen, quargeln und nörgeln! Man erwartet diese Eigenschaften fast schon von uns Wienern! So kennt man uns doch aus den diversen „Sisi, eine Kaiserin“– und Hans Moser Filmen!

..und wenn Sie nach der Lektüre dieses Artikels noch immer die Lust verspüren auszuwandern, dann bitte! Beschweren Sie sich dann aber beim zuständigen Salzamt! Wenn Sie dann nach einigen Jahren als frustrierter und bekennender Alkoholiker und (oder) Negerant (Pleitier) vereinsamt und dippelflach (also ohne Kohle) an einer desolaten Theke lehnen und denken „Wie schön wär es doch im kalten…“ (Land Ihrer Wahl einsetzen) Dann kann ihnen nur noch Hartz IV helfen oder sie sprechen mit einem der deutschen Bettler vor den diversen Supermärkten!

Noch etwas: Denia ist nun wirklich einen Urlaub wert und auch zu empfehlen! Nicht nur wegen dem (angeblich) besten Klima in Europa, nicht nur wegen dem ca. 20 km langen Sandstrand. Nein, nein! Sie werden sich nach dem Urlaub so richtig auf die „alten“ Freunde, nette Kneipen und Beiseln, die herrlichen Märkte, sauberen Metzgereien und die gute, gewohnte Küche daheim sehnen!

*Nachtrag, geschrieben 2017: Das letzte mal, als ich Denia besuchte (Oktober 2016), war ich baff, wie sehr sich diese Stadt zum positiven verändert hat. Man kann auch preiswert und gut essen. Aber eines ist geblieben: Ich möchte dort nie mehr leben und will abschließend noch eines „los werden“: „Wollen Sie Sie ein kleines Vermögen in Spanien machen? Dann fahren Sie mit einem großen hin“

Hallo Costa-Blanca Auswanderer….

9 Okt

Diesen Blog habe ich erstellt, um Leuten, die auswandern wollen, unnötige Suchen auf Seiten zu ersparen, die IHNEN auch Immobilien anbieten oder Immobilien-Makler als Kunden haben….

Da wird IHNEN diese Stadt (oder auch andere) in den schönsten Farben vorgestellt. Dem ist nicht immer so, da soll nur Geld damit verdient werden, und danach? Sie werden alleine da stehen…

Denn Immobilienmakler kommen und gehen. In letzter Zeit gehen viele, leider zu wenige.

Darum empfehle ich IHNEN meinen Blog, der mit meiner Schwarzseherei vielleicht auch etwas übertrieben ist , aber nach 10 Jaren sammelt man Erfahrungen und besser Misstrauen in jeder Form aufkommen lassen, als in die „Sonne & Meer“ Falle tappen!

Warum ich mich jetzt auf einem Blog auf Denia „spezialisiere“? Ich las heute in einem Interview mit einer deutschen Auswanderin „Ich genieße den Alltag in dieser schönen Stadt am Meer und mit den Menschen, die so freundlich und warmherzig sind, besonders wenn man spanisch spricht.“

In Spanien kann man ein kleines Vermögen machen, wenn man mit einem großen her kommt…